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Absolutes Feuerverbot im Wald und Waldesnähe

Feuerverbot wird leicht gelockert

Die lokal unterschiedlich ausgefallenen Niederschläge der vergangenen Tage konnten die Trockenheit leicht entschärfen – jedoch nicht in den Wäldern. In Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen und dem Feuerwehrinspektorat Kanton Luzern wird die Waldbrandgefahr deshalb von sehr gross auf gross zurückgestuft. Damit gilt auf dem ganzen Kantonsgebiet ein absolutes Feuerverbot im Wald und Waldesnähe. Im übrigen Kantonsgebiet sind Feuer in befestigten Feuerstellen sowie Holzkohlegrills somit wieder erlaubt. Die Bevölkerung wird weiterhin zur Vorsicht aufgerufen.

 

Massnahme: Absolutes Feuerverbot im Wald und Waldesnähe

Das absolute Feuerverbot im Wald und Waldesnähe beinhaltet folgende Regelungen:

- Es ist verboten, im Wald und an Waldrändern Feuer zu entfachen. Dies gilt innerhalb eines Abstandes von 50 Metern zum Wald.

- Aufgrund der Gefahr durch Funkenflug ist das Entzünden von Feuer in sämtlichen unbefestigten Feuerstellen und mit Einweggrills – ungeachtet des Standorts im Freien – auf dem ganzen Kantonsgebiet (inklusive Gewässer) verboten.

- Erlaubt ist das Grillieren auf Gasgrills sowie das Grillieren in Gärten oder auf Balkonen mit Holzkohlegrills sowie in fest eingerichteten Cheminées/Feuerstellen/Feuerschalen, sofern ein Abstand von mindestens 50 Metern zum Wald eingehalten wird. Bei starkem Wind ist wegen der Gefahr von Funkenflug ganz darauf zu verzichten.

-Es ist verboten, Zigaretten, andere Raucherwaren oder Streichhölzer wegzuwerfen.

- Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern sowie das Steigenlassen von «Himmelslaternen» (gekauft oder selbstgebastelt), welche durch offenes Feuer angetriebenen werden, sind auf dem ganzen Kantonsgebiet (inklusive Gewässer) verboten.

- Die Bevölkerung ist aufgerufen, im Freien sorgfältig mit Feuer umzugehen und insbesondere Feuer nie unbeaufsichtigt zu lassen. Es wird empfohlen, entsprechendes Löschmaterial bereit zu halten.

- Zuwiderhandlungen gegen dieses Verbot werden polizeilich geahndet. Wer einen Waldbrand verursacht, wird zudem für die daraus entstehenden Kosten für die Bekämpfung und Wiederherstellung belangt.

 

Der kantonale Forstdienst, das Feuerwehrinspektorat und die Polizei appellieren an die Vernunft und das Verständnis der Bevölkerung für diese ausserordentliche Situation. Die Behörden beobachten die Situation und stehen in Kontakt mit den übrigen Zentralschweizer Kantonen. Weitere Informationen zum Feuerverbot sind in der Medienmitteilung, dem Plakat zum Feuerverbot sowie der Webseite der Dienststelle Landwirtschaft und Wald zu finden. Die aktuelle Gefahrenlage und die geltenden Massnahmen sind auf der Homepage www.waldbrandgefahr.ch ersichtlich.