Kirchen


Pfarrei St. Josef Flühli

Kirche St. Josef Flühli.

Die Kirche von Flühli wurde 1782 an einer bevorzugten Stelle auf dem Ausläufer der Waldfluh mitten im Waldemmental erbaut. Das Gotteshaus St. Josef und die entstandene Pfarrei führten zur Entwicklung des Dorfes und später zur eigenständigen politischen Gemeinde. Das Gemeindewappen mit der Kirche auf blauem Grund weist darauf hin.

Die Pfarrkirche Flühli ist ein Empire-Bau und wurde im Jahr 1976/77 umfassend und gelungen restauriert und unter Denkmalschutz gestellt. Zur röm.-kath. Kirchgemeinde Flühli zählt das Gemeindegebiet von der Lammschlucht bis zur Hirsegg (ohne Mueshütten und Ober Mueshütten). Eingeschlossen sind noch die Liegenschaften Tendli und ober Tendli, Gemeinde Escholzmatt.

Interessierte können das Buch «Geschichte der Pfarrei Flühli», welches anlässlich der 200-Jahr-Feier im Jahr 1982 erschienen ist, bei der Gemeindeverwaltung beziehen.

Die Pfarrei versteht sich als Gemeinschaft, in welcher sich alle getragen und angenommen fühlen, in welcher aber auch relativ viele nach ihren Kräften mitwirken. Das Seelsorgeteam und der Kirchenrat versuchen durch ihre Tätigkeit immer wieder neue Impulse für eine lebendige Pfarrei zu geben.

In den Jahren 1984/85 wurde das Pfarreiheim erstellt. Die Räume dienen verschiedenen Gruppierungen für Diskussionen, Proben, Kurse, gesellige Zusammenkünfte und Ausstellungen. Auch der Jugend wurde für eine sinnvolle Freizeitgestaltung der Jugendraum «Sombrero» zur Verfügung gestellt.

Die Angehörigen der evang.-ref. Konfession sind der Kirchgemeinde Escholzmatt zugeordnet.

Im Frühjahr 1996 ist ein neuer Urnenfriedhof entstanden. Im 2003 wurde ein neues Urnengemeinschaftsgrab erstellt. Damit wird eine weitere Bestattungsart ermöglicht.

Kapelle St. Loi

Die kleine Kapelle im Bölimätteli stammt aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. 1920 wurde Flühli von der Viehseuche fast vollständig verschont. Zum Dank renovierte die Bevölkerung die dem Viehpatron St. Loi (Eligius) geweihte Kapelle. Eine umfassende Restaurierung erfolgte wiederum 1980/81.

Wallfahrtskirche St. Maria Himmelfahrt, Sörenberg

Wallfahrtskirche St. Maria Himmelfahrt Sörenberg.
Friedensmemorial.

Die heutige Kirche, ein spätbarocker, klassizistischer Bau, ist von der Grösse her weder eine Kapelle (zu gross) noch eine Kirche (zu klein). Es ist ein Zwischending; sie ist aber die Pfarrkirche, welche das Ortsbild von Sörenberg markant prägt.

1823 haben die Bürger von Sörenberg den Neubau ihrer Kirche beschlossen. In den Jahren 1824 bis 1826 wurde das Vorhaben unter Baumeister Josef Händle verwirklicht. Die Kirchweihe fand erst rund 40 Jahre später, 1864 statt. Das Innere der Kirche ist im Laufe der Jahre ausgestattet und renoviert worden.

Den schönen und kunstvollen Kreuzweg in 14 Stationen schuf Maler Heymann. Betrachten Sie die Ausstattung der Kirche in einer stillen Stunde, entdecken Sie noch weitere lohnende Sehenswürdigkeiten.

1975 wurde Sörenberg zu einer eigenen Pfarrei erhoben und das religiöse und sakramentale Leben im eigenen Gotteshaus konnte nun uneingeschränkt gepflegt werden. Nach der gelungenen Gesamtrestauration in den Jahren 1992/93 präsentiert sich die Pfarrkirche Sörenberg als eigentliches Bijou. Gleichzeitig wurde die alte elektronische Orgel ausgebaut und durch eine neue ersetzt. Während der Kirchenrestauration hat die Einwohnergemeinde in Sörenberg eine würdige Totenhalle erstellt und den Friedhof mit einer Urnenanlage erweitert.

Walter Küng

 



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